Verurteilter Ingenieur – VW-Fahrer Beeinflussen Ort der Haft

VW-Fahrer

Der in den USA inhaftierte VW-Ingenieur Liang will seine Strafe in Deutschland absitzen. Bei der Entscheidung über seinen Antrag können auch die Volkswagen-Fahrer in den USA mitreden. Das US-Justizministerium hat amerikanische VW-Fahrer dazu aufgerufen, sich an der Entscheidung über den Strafvollzug von James Liang zu beteiligen. Liang habe eine Überstellung nach Deutschland beantragt, um dort seine Haftstrafe zu verbüßen, heißt es auf der Homepage des US-Justizministeriums. Besitzer betroffener VW-Fahrzeuge können demnach ihre Kommentare an eine E-Mail-Adresse des Ministeriums schicken. Bis zum 21. Juni haben die Autofahrer dafür Zeit. Die Besitzer der rund 500.000 manipulierten Dieselfahrzeuge in den USA bekommen somit Gelegenheit, die Entscheidung übern Antrag zu beeinflussen. James Robert Liang war der erste VW-Angestellte, der für seine Rolle im Dieselskandal von welcher Justiz bestraft wurde. Der 64-Jährige ist deutscher Staatsangehöriger. Im August letzten Jahres verurteilte ihn ein Bundesrichter in Detroit zu 40 Monaten Gefängnis und 200.000 Dollar Geldstrafe. In seinem Urteil hatte der Richter Liang als „Schlüsselfigur“ im Dieselskandal bezeichnet. Er hatte als Kronzeuge mit den US-Ermittlern zusammengearbeitet.

Sie stammen im Prinzip von alteingesessenen und etwas verstaubten Spezialisten, die es allein nicht aus der Werkstatt ins Internet geschafft hätten. Hinsehen die Dokusoap mit den chaotischen Brüdern vom Schrottplatz. Bei Retromotion dabei sind Ersatzteilhalden mit analoger Inventarliste oder kleine Versender, die auf ein größeres Publikum hoffen. Oswalds Firma bietet ihnen eine Plattform – ähnlich wie Amazon den Vertrieb für kleine Händler übernimmt. Wer im Onlineshop nicht fündig wird, kann Oswalds Team als Ersatzteildetektive engagieren: Dann klappern Mitarbeiter des Start-ups zahlreiche Händler, Börsen und Vermittler ab – teils wochenlang. Zugleich sammelt und bündelt Retromotion die Anfragen und verhandelt mit Originalzulieferern oder anderen Spezialfirmen über die Nachproduktion. Gelangen die Experten in dem Stil mäßig, kommt der 3D-Drucker ins Spiel. Oswald. Sie sind leicht zu fertigen und stellen keine großen Anforderungen an Haltbarkeit oder Sicherheit. Zudem sortieren Händler solche schmückenden Ersatzteile am frühesten aus. Für den 3D-Druck lässt sich Retromotion das betreffende Teil schicken. Es wird eingescannt und in ein dreidimensionales Datenmodell verwandelt, das Programmierer und CAD-Ingenieure reparieren.

Eine Zeitlang schlagen die Verbände Alarm, weil ein Fachkräftemangel bei Ingenieuren droht. Seit Kurzem häufen sich jedoch Stimmen, die Entwarnung geben. Ist die viel beschworene Ingenieurslücke also ein einziger Mythos? Kaum eine Woche vergeht, in der es keine neue Studie, Umfrage oder Warnung im Hinblick auf Fachkräftemangel in Deutschland gibt. Insbesondere bei den technischen Berufen herrscht Alarmismus: 710.000 Ingenieursstellen müssten bis zum Jahr 2029 altersbedingt ersetzt werden, sagte der Präsident des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), Udo Ungeheuer, in dieser Woche kurz davor der Hannover-Messe. Zwischen 84.000 und 390.000 Ingenieure würden, in Anlehnung an Szenario, bis 2029 fehlen. Ewig lange warnt der VDI vor einer Ingenieurslücke. Auch das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) und Branchenverbände wiesen einstmals keine Gelegenheit auslassen auf den Mangel bei den sogenannten MINT-Fachleuten hin – Mathematiker, Informatiker und Naturwissenschaftler also. Fachkräfte in technischen Berufen sind mancherorts schon jetzt Mangelware. Dabei mehren sich letzter Zeit auch Stimmen, die Entwarnung geben. So kam jüngst eine Studie des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft zu einem Ergebnis, dass „ein allgemeiner Fachkräftemangel in den MINT-Berufen eher nicht mehr“ drohe. Denn die Zahl der Studienanfänger in den Technikfächern ist laut Studie zwischen 2008 und 2013 um 41 Prozent gestiegen.

Di Maio hatte deshalb schon voriges Jahr eine „Task Force China“ installiert, geleitet von seinem Staatssekretär Michele Geraci. Der studierte Ökonom und Elektro-Ingenieur hat lange in China gelebt und ist ein glühender Verehrer von Pekings „auf Lebenszeit“ gekürten Machthaber Xi Jinping. Geraci eskortierte seinen Chef auf den Fernost-Reisen, von denen der hierbei Vorsatz heimkehrte: „Wir wollen der erste Partner Chinas in europa werden“. Doch jetzt wachsen in Rom offenbar die Zweifel. Zweimal hat Lewis Eisenberg, US-Botschafter in Rom, Premierminister Giuseppe Conte gemahnt, das Abkommen mit China nicht zu unterschreiben. Die transatlantische Freundschaft stehe auf dem Spiel. China wolle sich eine Ausweitung seines Machtbereichs erkaufen, in Asien, Afrika aber auch europäisch. Dabei dürfe Italien zu nichts führen. Das sei keine Ausdruck von Donald Trump. Schon dessen Vorgänger Barack Obama habe aus dieser Sorge die USA nicht in das von China initiierte multilaterale Finanzprojekt „Asiatische Infrastrukturinvestmentbank (AIIB)“ eingebracht, das das Infrastruktur-Projekt finanzieren soll. Garrett Marquis, beim US-Präsidenten für Belange der Nationalen Sicherheit zuständig, drohte, Italien gefährde hierbei Chinesen-Pakt seine „globale Reputation“. Das alles blieb Ehrfurcht gebietend Wirkung, denn eine Regierung, die es sich mit den USA verdirbt, hält sich in Italien nicht lange.

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